© DAV

Herbsttour auf den Gimpel

02.11.2026

Der Gimpel im Tannheimer Tal ist durch seine sonnenverwöhnte Ausrichtung ein Gipfel, welcher im Frühjahr und auch im Herbst besonders attraktiv ist.

Schon von weitem sieht man den Gimpel und die Rote Flüh, welche den südlichen Teil des Tannheimer Tales über Nesselwängle dominieren.

Die Rote Flüh ist hier der einzige Wandergipfel. Der 2173m hohe Gimpel ist auch über den einfachsten Weg deutlich anspruchsvoller. 

Vor einer Woche hatte es etwas geschneit. Nordseitig lag immer noch etwas Schnee aber der größte Teil des Weges auf den Gimpel war wieder schneefrei.

Bei kühlen Temperaturen, aber strahlenden Sonnenschein führte uns der Weg vorbei am Gimpelhaus ins Gimpelkar. Hier geht es immer etwas mühsam über Schotter zügig in die Höhe. Rasch waren wir am Einstieg zum Normalweg auf den Gimpel. Dort forderte uns ein Schild auf den Helm aufzusetzen. Das macht Sinn: nicht nur Gämsen, sondern auch Kletterer und weitere Bergwanderer waren bei diesem tollen Wetter unterwegs. 

In leichter Kletterei (I+) ging es zum Gimpfel mit der beeindruckenden Aussicht. 

Zurück zum Gimpelhaus ging es auf dem selben Weg. Dort genossen alle nocjhmals die Aussicht und die Herbststimmung, denn für den nächsten Tag war eine nass-kalte Kaltfront angekündigt. Was für ein Glück, das wir zufällig am richtigen Tag unterwegs waren!

Nett zu Wissen: der Name Gimpel hat nichts mit dem gleichnamigen Singvogel dem Gimpel (Dompfaff) zu tun. Der Berg ist nach der Gimpel-Alpe benannt. Der Name der Alpe soll auf das keltische Wort "Comba" zurückgehen.. Dieses bedeutet "Mulde".