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Durchquerung des Triglav Nationalparks

Hütten, Höhenmeter & Hochgenuss – Durchquerung des Triglav Nationalparks

28.08.2026

„Jeder Slowene muss einmal im Leben auf dem Triglav gewesen sein“…so sagt es ein slowenisches Sprichwort. Doch der Triglav ist weit mehr als nur ein Berg; er ist das nationale Symbol und der Stolz Sloweniens. Abgebildet auf der Flagge des Landes, dem Wappen und der 50-Cent-Münze ist der höchste Berg Sloweniens mit 2.863 m weithin sichtbar.

 

„Traditionell weltoffen“ lautet der Biberacher Stadtslogan und so machten sich am 28.08.2026 8 Mitglieder der Sektion Biberach auf nach Slowenien um den König der Julischen Alpen zu erklimmen.

Doch nicht nur die Besteigung des Triglavs war das Ziel der Bergsteiger, sondern auch die Durchquerung des Triglav Nationalparks. Dieser erstreckt sich erstreckt sich über eine Fläche von etwa 839 km² in den Julischen Alpen im Nordwesten Sloweniens und ist bekannt für seine atemberaubende Natur, spektakuläre Landschaften und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt.

Nach einer entspannten Anfahrt von knapp 6 Stunden war es nur noch ein kurzer einstündiger Zustieg bis zu unserem ersten Nachtlager in einer urigen Hütte. Zum Abendessen durften wir zum ersten Mal Ričet essen, einen traditionellen slowenische Gersten- und Bohneneintopf. Nicht jedermanns Geschmack, aber er sollte uns noch einige weitere Tage begleiten.

Am zweiten Tag unserer Hüttentour erwartete uns leichter Regen, dennoch nahmen wir unseren ersten Klettersteig dieser Tour in Angriff. Zur Belohnung riss pünktlich am Gipfel der Himmel auf und schenkte uns Sonnenschein.

Weiter ging es am dritten Tag über den berühmten Fenstersteig zum Prisojnik – 1.800 hm im Aufstieg und 1.000 hm im Abstieg waren bereits ein erster Vorgeschmack auf die anstrengende Besteigung des Triglavs. Des Abends durften wir echtes slowenisches Hüttenfeeling erleben, mit beengtem Platzangebot in der Gaststube und dem Matratzenlager sowie einem weiteren slowenischen Nationalgericht – Jota: ein Sauerkrauteintopf mit Bohnen, Kartoffeln und Räucherfleisch.

Auch der vierte Tag erwartete uns wie fast alle anderen Tage mit strahlendem Sonnenschein. Ein entspannter Tag stand uns bevor und am Ende der Wanderung gab es ein erfrischendes Bad im Fluss zur Abkühlung, bevor uns eine komfortable Hütte für die Nacht im Tal erwartete.

Der fünfte Tag war der große Tag – der Tag der Triglavbesteigung! 2.000 hm sind wir aufgestiegen – anfangs im Nebel und unsicher ob die Mühen des Aufstiegs überhaupt mit einer Aussicht belohnt werden. Wir wurden belohnt und zwar mit strahlendem Sonnenschein und einer bombastischen Aussicht auf die Julischen Alpen auf dem Gipfel des Triglavs. Die Freude in unserer Gruppe war riesengroß. Nach einer Gipfelrast und vielen Fotos am Gipfel machten wir uns auf den Weg zur Valentina Staniča Hütte um uns auszuruhen für den letzten Tag.

Ausklingen ließen wie unsere Hüttentour mit einem Abstieg ins Kmar-Tal, wo wir eine letzte Nacht im Nationalpark verbrachten, bevor wir uns auf die Heimreise machten.

Wir waren eine tolle Truppe, haben viel gelacht und viel voneinander gelernt. Danke an Julian für die tolle Planung, Organisation und Führung der Tour sowie an Christof, der ihn tatkräftig unterstützt hat.